Biotin, Cofaktor, Enzymwirkung

Das Biotin, auch als Vitamin B7 oder Vitamin H bezeichnet, ist ein wasserlösliches Vitamin aus dem B-Komplex. Es ist notwendig für die Funktion der → Carboxylasen, eine Enzymgruppe, die u.a. zur Energiegewinnung unentbehrlich sind.

Ein Biotinmangel löst entsprechende Mangelsymptome aus wie

Allgemein:    Depressive Verstimmung, Müdigkeit, Schwäche

Augen: Neigung zu Entzündungen

Haare: Haarausfall, Glatzenbildung, rissige Fingernägel

Haut: trockene, schuppige Haut

Kinder: verzögerte Entwicklung

Muskulatur: Muskelschmerzen

Nerven:         Polyneuropathie, Taubheit und Kribbeln

Stoffwechsel: Fettstoffwechselstörungen, Cholesterinerhöhung

Ursachen für einen Biotinmangel:

durch chronischen Alkoholkonsum

chronische Darmerkrankungen, Aufnahmestörungen des Darmes durch

Antibiotika, durch Schädigung der Darmflora

Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Neuropathien wie Polyneuropathie

In der Schwangerschaft besteht ein erhöhter Bedarf - Mangel bei Säuglingen, Zusammenhang zum frühen Kindstod?

Häufiges Fasten zur Gewichtsreduktion kann zum Mangel an Biotin führen.

Diäten mit hohem Gehalt an rohen Eiern

Nahrungsmittel, die reich an Biotin sind:

Wo kommt Biotin in der Nahrung vor?

Kalbsleber,

Sojabohnen,

Bierhefe,

Weizenkleie,

Haferflocken, also auch im Müsli. Essen Sie Müsli?, cholesterinsenkend?


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