Nachtkerzen Nachtkerzenöl Rheuma

Ist Nachtkerzenöl gut gegen Rheuma?

Das Öl enthält y-Linolensäure ( y = Gamma). Diese zählt zu den Omega-6-Fettsäuren.

Ein Enzym bewirkt (katalysiert) die Umwandlung von Linolsäure in y-Linolensäure, die in

entzündungshemmende Prostaglandine umgewandelt wird. Bei dem Wort: Entzündungshemmung wird der Rheuma-Patient hellhörig.

Aber:

Bei der Umwandlung sind sog. Cofaktoren notwendig, wie Zink, Vitamin B6, Vitamin C und Magnesium. Chronische entzündliche Erkrankungen wie Rheuma führen aber nicht selten zu einem Mangel an:

Zink (Lit 2,93)

Vitamin B6 (Lit 2,39)

Vitamin C (Lit2,47)

Magnesium durch u.a. Cortisonpräparate (Lit2,82)

Ungünstig ist zusätzlich der vermehrte Konsum von Kaffee, Alkohol, Rauchen, der die Aktivität des Enzym und die Aufnahme der Cofaktoren hemmt.

Was hilft es also, Nachtkerzenöl zu sich zu nehmen in welcher Form auch immer, wenn die Voraussetzung der Verwertung nicht stimmt?

Grundsätzlich ist es richtig: Nachtkerzenöl hilft gegen Rheuma, weil es die Entzündungen hemmt. Die Voraussetzungen dazu müssen aber stimmen:

Genügende Aufnahme an Zink und Vitamin B6, C und Magnesium, wenig Genußmittel.

Und bei der Aufnahme dieser Substanzen heißt es grundsätzlich: Nicht die Einzelstoffe als Tabletten, Kapseln oder Dragees zu sich nehmen, sondern ausgewogen.

Was heißt ausgewogen?

Von allem etwas; das wäre die sog. Vollwertkost. Aber: Das gilt für den Gesunden.

Für den Rheuma-Patienten gelten andere Regeln, so wie es in der Rheuma-Zeitschrift "Mobile" beschrieben wird. Regeln bedeutet mehr Hinweise, denn eine spezielle

Rheumadiät gibt es nicht.

Siehe → Nachtkerzenöl


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