Lexikon

Antibiose

Therapie mit Antibiotika

Korsakow Syndrom

Alkoholkrankheit Genuß größerer Mengen Alkohol länger als ein Jahr mit Kontrollverlust über den Alkoholkonsum und dadurch bedingter körperliche, psychische und soziale Schäden. Einteilung der Alkoholkrankheit: Alpha-Trinker: Konflikt- und Erleichterungstrinker Beta-Trinker: Gelegenheitstrinker (z.B. am Stammtisch) Gamma-Trinker: Süchtiger Trinker mit psychischer und physischer Abhängigkeit mit Kontrollverlust Delta-Trinker: Spiegeltrinker – süchtiger Gewohnheitstrinker mit psychischer und physischer Abhängigkeit ohne Kontrollverlust Epsilon-Trinker: Quartalssäufer = periodischer Trinker mit Kontrollverlust

Glasknochenkrankheit Osteogenesis imperfecta

Abnorm vermehrte → Knochenbrüchigkeit Störung der Knochenbildung, besser: Störung der Kollagensynthese. Die Krankheit ist erblich. Es werden 4 verschiedene Formen unterschieden: Typ I nach Lobstein / von der Hoeve. Die Vererbung ist autosomal dominant. Die Häufigkit beträgt 1 : 20 000 Geburten. Typ II nach Vrolik. Die Vererbung ist autosomal rezessiv. Auch Typ III wird autosomal rezessiv vererbt. Und Typ IV wird auch nach Lobstein benannt, unterscheidet sich vom I. Typ durch fehlende blaue Skleren.

Arthritis juvenile, juvenile idiopathische Arthritis, JIA, JCA, JRA, JCP.

JIA, JCA, JRA, JCP. Diese Abkürzungen bezeichnen dieselbe Krankheit. Die juveni idiopathische Arthritis = JIA ist die neuere Bezeichnung, eine bei Jugendlichen bis zum 16.Lebensjahr auftretende chronische A.  Es gibt mehrere Formen und Verläufe, danach wird u.a. eine Polyarthritis (mehrere Gelenke) = JIP mit und ohne Befall von inneren Organen unterschieden. Als schwerwiegende Sonderform gilt das → STILL Syndrom, bei dem innere Organe wie Leber und Herz mit befallen sind. Nur 1 Gelenk ist befallen = monartikuläre Form, Befall bis zu 5 Gelenken = oligoartikulärer Befall, Befall > 5 Gelenke = Polyarthritis. Bis zu 50% können bei der juvenilen Arthritis die Augen mit betroffen sein als sog. → Iridozyklitis.

Cofaktor, Kofaktor, Enzyme

Ein Cofaktor ist eine Substanz, welche die Wirkung von Enzymen möglich macht. Es sind Moleküle, die für die Funktion von Enzymen notwendig sind z.B. Vitamine und Spurenelememnte:→ Biotin

Antibiotikaresistenz, sekundär

Sekundäre Resistenz Primär anfällige Bakterien haben durch "zufällige" Mutation eine Resistenz entwickelt, sie sind widerstandsfähig gegen die Wirkung eines Antibiotikum geworden. Das Antibiotikum hat seine Wirkung verloren und kann den Bakterien "nichts mehr anhaben". Was für Ursachen gibt es zur Entwicklung von Resistenzen? Bakterien können sich sehr schnell vermehren und Informationen übertragen, "vererben". Durch Selektion, wie es aus der Tierwelt bekannt ist, überleben "im Kampf mit Antibiotika" nur die stärksten. Diese übertragen ihre Resistenzgene auf die nächste Generation. Sie vermehren sich ungehindert und die krankmachende Infektion wird erneut angeheizt. → Resistenz von Bakterien, Ursachen → Bakterien Gefahr für die Menschheit?

Antibiotikaresistenz, primär

Primäre Resistenz Antibiotika wirken in den meisten Fällen gezielt gegen bestimmte Bakterien und Bakterien-Gattungen. So sind sog. Enterokokken, die bei dem Menschen u.a. Harnwegsinfekte auslösen können, von vornherein, d.h. primär resistent gegen Cephalosporine (Cephalosporine sind sog. Breitband-Antibiotika, die u.a. gegen Staphylokokken eingesetzt werden) Cephalosporine sind wirkungslos gegen Enterokokken. Ein weiteres Beispiel sind die Pseudomonas aeruginosa, die u.a. Harnwegsinfekte, Entzündungen im Darm und Mittelohr hervorrufen können. Gegen diese Bakterien kann kein Ampicillin eingesetzt werden, weil eine primäre Resistenz besteht. Leider haben diese Bakterien schon seit vielen Jah [...] Vollen Artikel anzeigen

Antibiotikaresistenz

Antibiotikaresistenz bezeichnet die Widerstandsfähigkeit von Bakterien gegen Antibiotika, und umgekehrt: Antibiotika können Bakterien nicht abtöten und ihre Vermehrung nicht verhindern, weil Bakterien resistent sind. → primäre und sekundäre Resistenz

Angststörung

ein Sammelbegriff für krankhafte psychische Störungen mit starker, übersteigerter Angst vor etwas Unspezifischem, nicht Faßbarem, als Panikstörung mit plötzlich auftretenden Panikattacken oder konkreter Furcht vor bestimmten Situationen und Objekten, obwohl der Betroffene weiß, dass diese Furcht unbegründet ist, Phobien, z.B. Platzangst.

Furcht

Reaktion der Abwehr vor Gefahr. Furcht vor dem Hund. Abwehrhaltung mit Anstieg der Puls- und Atemfrequenz, Zittern, Schweißausbruch, verstärkte Darm- und Blasentätigkeit. "Die Nackenhaare stehen zu Berge." Diese Symptome können auch bei → Angst auftreten.