Impingement-Syndrom

Impingement=Zusammenstoß, Engpaß-Syndrom

Am häufigsten ist das Schultergelenk mit einer "Enge" unter der Schulterhöhe betroffen. Deswegen ist mit dem Impingement-Syndrom an 1. Stelle das Schultergelenk gemeint:

Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des Körpers. Hier setzen zahlreiche Muskeln mit ihren Sehnen an. Dabei sind die Sehnenansätze am Gelenk besonders hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Infolge dessen kann es an bestimmten Stellen leicht zu Reizungen des Sehnenansatzes am Knochen kommen, besonders wenn die empfindlichste von ihnen, die sog. Supraspinatussehne, deren Muskel den Arm abspreizt bei gleichzeitiger Drehung nach außen, zwischen Oberarmknochen und der Schulterhöhe, dem Acromion, gepresst und gequetscht wird. Es wird ihr zu eng,→ Engpaß-Syndrom. Bei Bewegungen im Schultergelenk verursachen diese gereizten Sehnenansätze Schmerzen.

Wenn nichts Konservatives mehr hilft, z.B. Gymnastik, Wärmemaßnahmen, gezielte Injektionen, dann hilft ein kleiner Eingriff in den meisten Fällen. Was wird gemacht?

Der Engpaß wird beseitigt. Es wird "Raum" geschaffen, so daß die Sehne wieder ohne Kontakt zum Knochen frei gleiten kann.

Wenn zu spät operiert wird, dann kann die Sehne, manchmal auch die Gelenkkapsel aufgerieben werden. Die Sehne reißt, die Kapsel kriegt ein Loch.

Der op. Eingriff ist dann ausgedehnter, die Nachbehandlung auch.


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