Radiosynoviorthese

Die Radiosynoviorthese, Kurzform: RSO ( radio = radioaktives Isotop, synovi. = von Synovialis, der Gelenkinnenhaut, → Orthese = Wiederherstellung, bekannt von orthopädischen Apparaten). Das ist ein Verfahren zur Behandlung entzündlicher Gelenkerkrankungen, z.B. Entzündungen = → Synovitis durch die rheumatoide Artrhritis, auch bei der aktivierten Arthrose, bei allen chronischen Gelenkergüssen.

Es werden Beta-Strahler in Gelenke injiziert – kein großer Aufwand! - , z.B.→ Erbium in kleine, insbesondere in Fingergelenke, Ytrium für große Gelenke, manchmal Rhenium in mittlere Gelenke wie Ellenbogen- oder Schultergelenke. Bei dieser Methode sind die Richtlinien des Strahlenschutzes zu beachten, also nur durch den dazu berechtigten Nuklearmediziner durchzuführen.


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