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O
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Osteoid

Gutartige Geschwulst des Knochengewebes

Osteolyse

Abbau und Auflösen einer Knochensubstanz, im Röntgenbild als typischer Hinweis auf entzündliche Veränderungen, z.B. als Loch oder Cyste in einem Knochen, meist gelenknah, kann auch diffus eine größere Fläche betreffen. Von einem Osteolysesaum wird an Gelenkprothesen gesprochen, wenn der Knochen im Bereich einer Prothese weniger Knochensubstanz enthält. Je nach Beschaffenheit und Breite dieses Saumes kann dieser Rückschlüsse auf die Festigkeit der Prothese geben.   Für Gelenkrheuma, der Arthritis, sind Osteolysen typisch. siehe auch Akroosteolyse! Auch andere Krankheiten wie die Gicht im fortgeschritten Stadium können monströse Gelenkzerstörungen und Auflösungen von Gelenken verursachen, durch sog. Tophi:       

Osteom

Gutartige Geschwulst des Knochengewebes                             

Osteomalazie

Malazie – die Erweichung. Die Osteomalazie ist die Rachitis des Erwachsenen. Durch Vitamin D – Mangel kommt es zu einem Mangel von Calcium und damit zu einer unzureichenden Mineralisierung des Knochens. Er neigt zu Brüchen, im Röntgenbild typische Looser-Umbau-Zonen.

Osteomyelitis

Entzündung des Knochenmarks. Auch das Knochengewebe, die Knochenhaut kann betroffen sein und dann heftige Schmerzen auslösen. Die Ursache sind häufig Bakterien, die primär auf dem Blutwege sich im Knochen abgesiedelt haben oder sich direkt durch einen offenen Bruch (z.B. Schußverletzung im Krieg)  im Knochen verstreuen. Früher, als es noch keine Antibiotica gab, war die O. die Krux des Chirurgen. Diese Entzündungen bestanden häufig monate- bis jahrelang, konnten trotz häufiger Operationen auch nach vielen Jahren Ruhe wieder aufbrechen. Die chronische Entzündung schädigt die Körperabwehr, kann vor allem krankmachende Eiweißkörper in Organen ablagern, z.B. in der Niere als Amyloidose. Noch vor 60 Jahren bedeutete dies [...] Vollen Artikel anzeigen

Osteophyt

Bildung von kleinen Knochenvorwölbungen, spornartig, zackig, wulstig, z. B. an Gelenken, der Wirbelsäule, mit oft typischen Röntgenzeichen. Auch kleinste Veränderungen sind manchmal bezeichnend für eine rheumatische Krankheit. Der Rheumatologe kommt sich manchmal vor, wie ein Detektiv, der kleinste Indizien für die Diagnose zusammenträgt.    Manchmal kann nur die Lupenbrille einen kleinen Stachel an einem Finger die Diagnose einer Gicht nachweisen, zarte Kalkeinlagerungen im Gelenkknorpel eine Ochronose erkennen lassen, Bandverknöcherungen an der Wirbelsäule auf den Bechterew hinweisen, an Fingergelenken den Lupus erythematodes.    

Osteopoikilie 2008-12-13

Verdichtungen Seltene, erbliche Verdichtungen der Spongiosa z.B. punktförmig oder mondförmig, z.B. an den Fingerknochen - ohne Krankheitswert. Im Röntgenbild zu erkennen. Siehe auch Iliitis condensans!

Osteoporose

Verminderung der Knochenmasse. Verminderung der Knochenmasse, die über die alters- und geschlechtsentsprechende Norm hinausgeht und zu einer verstärkten Knochenbrüchigkeit - → Fraktur führt. Messung durch die Knochendichte, → Osteodensitometrie

Osteoporose Knochenbrüchigkeit

Definition Verminderung von Knochensubstanz mit erhöhter Bruchgefährdung - gekürzte Definition. Die Krankheit sollte nicht verharmlost werden. Sie ist nicht „ eben nur eine Alterserscheinung“. Wir müssen uns vorstellen, daß der Knochen ein lebendiges Organ ist, das ständig wächst und sich abbaut. Dafür gibt es Knochenzellen ebenso wie in der Leber, dem Herzen oder in der Lunge, in allen Organen, überall. Im Knochen wird das Blut gebildet. Die Osteoporose hat allerdings darauf keinen Einfluß. Der Knochen lebt, der Osteoblast, das ist die Knochenmutterzelle bildet die neue Knochensubstanz. Der Osteoblast entwickelt sich zum Osteozyten, Zellen, die für den Transport von Stoffen im Knochenin [...] Vollen Artikel anzeigen

Osteoporose Wechselwirkung Medikamente

Verhindern meine Tabletten die Knochenheilung? Wer kann Ihnen dazu schon eine kompetente Antwort geben? „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker!“ Es ist schon besser, den Waschzettel zu lesen. Siehe Interaktion von Medikamenten.