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M
Hier finden Sie alle Artikel im Bereich Lexikon die mit M beginnen!

Minimalinvasiv

Wie so viele in der Medizin benutzte Worte wird das WortWie so viele in der Medizin benutzte Worte wird das Wort minimalinvasiv aus der lateinischen Sprache abgeleitet: mini = klein, invasiv von dem Verb invadere = angreifen, eindringen. Dieser Begriff „minimalinvasiv“ wird jetzt häufig für Operationsmethoden verwendet, die besonders schonend, mit einem kleinen Hautschnitt und mit modernster Technik durchgeführt werden, siehe Minimal-invasive Chirurgie.

Mischkollagenose Sharp-Syndrom

Eine besondere Form der rheumatischen Erkrankung mit Symptomen anderer Kollagenosen, wie die Sklerodermie, Lupus erythematodes, Polymyositis. Mit diesen Begriffen können Sie, lieber Internet-Surfer, wahrscheinlich wenig anfangen, es sei denn, daß Sie selbst unter einer dieser Krankheiten leiden und schon gut informiert sind. Folgende Situation soll helfen: Gelegentlich werden die Finger blau, sie schmerzen oder werden dick. Diese Beschwerden verschwinden von selbst, treten mal wieder auf und weil Sie sich nicht gut fühlen, auch andere Gelenke oder Muskeln schmerzen, suchen Sie den Rheumatologen auf. Nach gezieltem Befragen stellt sich heraus, daß Sie auch die Sonne nicht mehr so gut vertr [...] Vollen Artikel anzeigen

Mobilisierung

Bewegen eines Gelenkes, Wiederbeweglichmachen eines Gelenkes, das längere Zeit ruhiggestellt war. Mobilisierung, Erlangung der Gehfähigkeit, auch nach längerer Bettruhe.  

Monagra Gichtanfall Hand

Der Gichtfinger mit starken Schmerzen als Gichtanfall oder an der Hand oder dem Daumen wird als Monagra bezeichnet. Zum Glück ist dieser Anfall selten, viel seltener als der Schmerzanfall am Großzeh, siehe Podagra. Wenn ein Fingergelenk geschwollen ist, dann handelt es sich selten um eine Gicht. Viel häufiger ist es eine Finger-Arthrose, z.B. mit begleitender Entzündung. Nach der Statistik käme nach der Arthrose die rheumatische Entzündung, siehe unter Polyarthritis! Und bei dieser rheumatischen Arthritis ist es zuerst die Polyarthritis chronica, die jetzt als rheumatoide Arthritis bezeichnet wird. Davon gibt es wieder Unterformen, die häufig eine unterschiedliche Behandlung haben, so daß die Diagnose wichtig ist. Eine Gichtentzündung an den Fingern ist eher eine Ausnahme.       

Monarticulär

Nur ein Gelenk betreffend.  

Moorbad/Moorpackung

Das Moor ist eine beliebte, jetzt leider ziemlich teure Behandlung gegen rheumatische Krankheiten. Das Naturmoor hat 40.000 bis 100.000 verschiedene Stoffe, die –großenteils kaum untersucht – eine schmerzlindernde, wärmende, durchblutungsfördernde Wirkung haben, auch hormonaktive Substanzen, so daß Mooranwendungen auch gezielt bei Frauenkrankheiten, Unfruchtbarkeit…..helfen können.   siehe dazu Klink Empfehlungen!

Morbus

Krankheit. Z.B. Morbus Bechterew oder Morbus Schlatter, Morbus Perthes.

Morbus Bechterew

Die Bechterew-Erkrankung (Morbus Bechterew) ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, bei der typischerweise auch die gelenkigen Verbindungen und Bänder zwischen den Wirbelkörpern betroffen sind. Es können aber auch andere Gelenke (z.B. Kniegelenke oder Hüftgelenke) befallen sein. Unbehandelt führt die Erkrankung zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Wirbelsäulenverkrümmung mit gebückter Haltung. Dies läßt sich aber durch eine regelmäßige krankengymnastische Behandlung weitgehend vermeiden. Siehe auch Sacroiliitis!

Morbus Behchet

  -          den Unterstrich bei dem c kriegt meine Tastatur nicht hin. Es ist ein türkisches Wort und wird „bechschett“ ausgesprochen.Diese Erkrankung wurde von dem türkischen Arzt H.Behchet 1937 beschrieben und gehört wohl zu den virusbedingten Gelenkentzündungen, gekennzeichnet durch kleine Geschwüre – ulcera – in der Mundschleimhaut und Genitalien, Entzündungen im Bereich der Augen – Iridozyklitis – und Gelenksentzündungen, Arthritiden.

Morbus Paget

Seltene Knochenerkrankung des höheren Lebensalters, bei der Knochen überstürzt sowohl abgebaut als auch wieder aufgebaut wird. Dies läuft chaotisch , unregelmäßig ab. Die Folge ist, daß der Knochen weniger stabil ist, mit der Folge häufiger Knochenbrüche, er schmerzt, verformt und verbiegt sich. Die Behandlung erfolgt mit Medikamenten, die den überstürzten Knochenumbau hemmen.