Lexikon

K
Hier finden Sie alle Artikel im Bereich Lexikon die mit K beginnen!

Konjunktivitis

Die Erkrankung der Bindehaut des Auges. Wenn gleichzeitig auch die Hornhaut mit betroffen ist, wird von der Keratokonjunktivitis gesprochen, die bei rheumatischen Erkrankungen vorkommt. Übrigens sollte jeder Rheumatiker regelmäßig, 1 x im Jahr, von einem Augenarzt untersucht werden, zumindest bei der ersten Diagnosestellung: Rheuma.  

Konstitutionell

anlagebedingt

kontrovers

entgegengesetzt; strittig; umstritten. Ein Ergebnis ist umstritten; es wird kontrovers diskutiert; wie leider so oft in der Medizin. Trotzdem müssen die Mediziner objektiv bleiben und ehrlich zugeben, wenn ein Ergebnis nicht 100% bewiesen ist und deswegen kontrovers beurteilt wird. Dazu gibt es in der Statistik klare Ausdrücke, siehe unter statistische Definitionen! In der Medizin läßt sich Vieles nicht beweisen, etwa Schmerzen. Ein Knochenbruch ist dagegen im Röntgenbild in den meisten Fällen eine klare Diagnose. Oft hilft nur die Erfahrung des Arztes. Das Vertrauen zwischen Patient und Arzt ist ausschlaggebend für eine erfolgreiche Behandlung.

Korsakow Syndrom

Alkoholkrankheit Genuß größerer Mengen Alkohol länger als ein Jahr mit Kontrollverlust über den Alkoholkonsum und dadurch bedingter körperliche, psychische und soziale Schäden. Einteilung der Alkoholkrankheit: Alpha-Trinker: Konflikt- und Erleichterungstrinker Beta-Trinker: Gelegenheitstrinker (z.B. am Stammtisch) Gamma-Trinker: Süchtiger Trinker mit psychischer und physischer Abhängigkeit mit Kontrollverlust Delta-Trinker: Spiegeltrinker – süchtiger Gewohnheitstrinker mit psychischer und physischer Abhängigkeit ohne Kontrollverlust Epsilon-Trinker: Quartalssäufer = periodischer Trinker mit Kontrollverlust

Koxarthrose/Coxarthrose

Die Arthrose des Hüftgelenkes. Die chronisch fortschreitende, degenerative Erkrankung des Hüftgelenkes, sehr häufig. Die K. hat viele Ursachen, entweder primär, anlagebedingt oder secundär, dann an erster Stelle durch falsche Ernährung (zu hoher Fettgehalt im Blut), durch Durchblutungsstörungen (Krampfadern der Beine), durch einseitige Belastungen (langes Stehen) und häufig durch Folgen von Krankheiten im Kindesalter, auch durch Fehlstellungen (X-Beine) begünstigt. Auch als Folge einer Coxitis bei Rheuma, als Folge der Nekrose (Coxnekrose) durch Alkohol, bei Tauchern als sog.Taucherkrankheit gefürchtet.  

Koxitis/Coxitis

Die Hüftgelenksentzündung. Viele Ursachen, z.B. flüchtig im jugendlichen Alter (Coxitis fugax), dann auch als „Hüftschnupfen“ bezeichnet, weil die Coxitis plötzlich, wie ein Schnupfen, auftreten kann, z.B. als direkte Einwirkung von Bakterien bzw. als Folge einer bakteriellen Entzündung im Körper. Nicht selten bei der Polyarthritis als rheumatische Coxitis. Dann sollte nicht lange mit einer Operation, der Entfernung der entzündlichen Innenhaut, Synovektomie, gewartet werden, eine Operation, die nur „ Profi`s“  der Rheumachirurgen vorbehalten sein sollte und ist.

Koxygodynie/Coxxygodynie

Schmerzen am Steißbein, meistens mechanisch durch direkten Stoß bei Unfällen, auch nach längerem Sitzen mit gleichzeitiger Kälte ausgelöst. Als Erkrankung der Sehnen- und Bandstrukturen, zum Glück nur sehr selten durch einen Knochenbruch verursacht. Auch anlagebedingte Fehlbildungen wirken mit.  

Krallenzeh

Was ist ein Krallenzeh? Ähnlich wie bei der Hand der sog. Schwanenhals ist auch bei dem  Krallenzeh das Grundgelenk die Ursache der Fehlstellung. Im Grundgelenk meist der 2. oder 3. Zehe  kann eine Verrenkung nach oben, sog. Luxation oder nur teilweise als Subluxation auftreten. Die kurzen Zehmuskeln beugen dann den Zeh in seinem Mittelgelenk und führen zu der typischen Verformung des Zeh.

Krebs ja oder nein

2009-03-04 Krebs: Ja oder Nein ist hier die Frage - an uns. Wir können Krebs vermeiden oder seine Entwicklung fördern. 1 bis zu 10 Jahren kann sich Krebs in unserem Körper im Verborgenen entwickeln, ohne daß wir etwas spüren. Zur Vermeidung gilt die Goldene 4 er Regel: 1. Ernährung  ändern, verbessern. 2. Sport regelmäßig, jeden Tag, moderat 3. Vermeidung von:  Nikotin, Alkohol, Stress 4. Entspannung durch: Muskelsntspannung nach Jakobson, Yoga, Meditation,     Gemeinschaft.     Siehe auch Artikel Krebsförderung und Dünger für den Krebs!

Krebs Erblichkeit

5% aller Krebsformen haben eine genetische Ursache. Die Wahrscheinlichkeit sinkt, wenn... Auf das „Wenn“ kommt es an. Wenn Sie Risikofaktoren meiden wie Rauchen, - denken Sie auch an das Mitrauchen: 23 – 25% Risiko - Alkohol, keinen oder wenig, Übergewicht durch zu viele Kohlenhydrate, Zucker, Süßes, tierische Fette, zu wenig Bewegung. Übrigens positive Faktoren wirken stärker positiv als negative Faktoren negativ wirken, d.h. regelmäßige gesunde Ernährung wie Obst, Gemüse, Salate (g u t  waschen!), Küchenkräuter so wie Öle: Oliven-, Raps-, Leinöl Wasser: 2 besser 3 Liter am Tag Bewegung. Alles sehr positiv zur Vermeidung von Krebs; aber nicht austauschbar: „Jetzt treib ich jeden [...] Vollen Artikel anzeigen