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K
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Kinderwunsch Medikamente Ergänzung

21.10.2009 In der Veröffentlichung unter "rheuma-online.de" (2004) werden mehr Medikamente (Basistherapeutika) erlaubt als bei der "rheuma-liga.de", bei der allerdings das Datum der Veröffentlichung fehlt. Ich wäre bei Medikamenten wie Imurek oder Quensyl skeptisch. Es sollten die Autoren (Bern,Quelle: Monika Oestensen: Drugs and Pregnancy in Patients with Rheumatic Diseases. Clinical Science Session: Pregnancy and Rheumatic Diseases; EULAR 2004, 5th Annual European Congress of Rheumatology, Berlin 9.-12. Juni 2004 bzw. Hannover: Prof. Dr. med. Dirk O. Stichtenoth,Institut für Klinische Pharmakologie, Medizinische Hochschule Hannover) noch mal gefragt werden. Sie sollten dazu Ihren Rheumatologen bitten, daß er diesen Kontakt zu den Autoren versucht.

Knöchel

Malleolus

Knochenbrüchigkeit

Vermehrte Zerbrechlichkeit der Gliedmaßenknochen, eine angeborene Krankheit, die sog. Osteogenesis imperfecta. Eine ähnlich verstärkte Brüchigkeit der Knochen gibt es bei einer starken Osteoporose, bzw. bei der Osteomalazie.

Knochenbruch verzögerte Heilung

Der Bruch will nicht heilen. Was nun? Zuerst die Ursache abklären, dann die Behandlung. Siehe Ursache Bruchheilung verzögert. Muß operiert werden (oder 2. Operation?) oder gibt es auch gute konservative Behandlungen? Siehe Bruchheilung verzögert.

Knochenbruchrisiko Rauchen

Erhöhtes Knochenbruchrisiko bei Raucherinnen, das ergab eine Untersuchung an der Universität in Boston. → Literaturnachweis bei dem WEB-Autor, R1

Knochenmark

Die weiche Substanz am Knochen hat in ihrer Gesamtheit der Röhrenknochen die Funktion eines „Organs“, weil neben dem Fettmark wichtige, blutbildende Anteile vorhanden sind. Das rote Knochenmark ist unter normalen, physiologischen Bedingungen der alleinige Ort der Blutbildung. Unser gesamtes Blut kommt aus dem Knochen. Deswegen können  auch  Punktionen (Knochenbiopsie) Aufschluß über die Art einer Blutkrankheit geben. Diese Punktion erfolgt häufig im Brustbein, als Sternalpunktion, auch aus dem Beckenknochen. Dort wird durch Knochenbiopsie z.B. die Diagnose der Osteoporose festgestellt. Vor einer solchen Punktion ist keine Angst notwendig, weil natürlich der Schmerz durch Betäubung (örtlich oder auch Allgemeinnarkose) aufgehoben ist.

Knochensporn

Ein Sehnenansatz am Knochen kann verkalken und sieht aus wie ein Sporn, siehe Fersensporn oder an der Kniescheibe der Ansatz der Quadricepssehne, das ist der 4 köpfige Oberschenkelmuskel.

Knopflochdeformierung

Der Finger ist in seinem Mittelgelenk gebeugt und kann nicht mehr gestreckt werden, das Endgelenk ist dazu überstreckt. Häufig besteht allein die Beugestellung im Mittelgelenk (PIP-Gelenk) als Folge einer entzündlichen Zerstörung des sogenannten Streckapparates. Die Strecksehne über dem Mittelfingerknochen teilt sich in zwei Zügel, die zu beiden Seiten abrutschen. Der Knochen wird – wie durch ein Knopfloch - nur durch die dünne Streckerkappe (Kapselschicht) und durch die Haut geschützt. Die Knopflochdeformierung kann in mehrere Grade eingeteilt werden, der 4. Grad beschreibt den sogenannten Hohlhandfinger (→ Duypuytren) mit völliger Streckunfähigkeit. → Finger, typische Rheumadeformierungen

Knuckle pads

Fingerknöchelpolster, haben kaum einen Krankheitswert.

Kollagenose

– von Collagen, das ist das Bindegewebe. K. sind Krankheiten des Bindegewebes, auch Konektivitiden genannt. Sie gehören mit zu den entzündlichen rheumatischen Erkrankungen und werden durch generalisierte Autoimmunprozesse ausgelöst, bei dem Lupus erythematodes, Dermatomyositis, progressive Systemsklerose (Sklerodermie), Polymyositis, Vasculitiden, CREST-Syndrom o.a.