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Histologie

Unter dem Mikroskop wird die Feinstruktur der Gewebe untersucht. Der Pathologe kann in der histologischen Untersuchung Krankheiten erkennen, Gewebsproben (Biopsien) lassen sich schon durch Punktionen gewinnen, mehr Material durch die offene Operation. So ist die feingewebliche Untersuchung unerlässlich bei der Diagnosestellung vieler Krankheiten.  

HIV Neuinfektionen 13.12.2008

2008-12-13 Von 2006 bis 2007 stieg in Deutschland die Zahl an Neuinfektionen durch HIV um 100 auf rund 2800 Fälle.

HIV-Infektion

Virusinfektion, die zu einer Immunschwäche des Organismus führt, Immun- Defizienz- Syndrom.  Es besteht eine Abwehrschwäche schon gegen zufällige Infektionen und bei Tumoren. Es können auch Gelenkentzündungen auftreten sowie eine Erkrankung der Muskulatur.  

HLA-Antigene

Das sind vererbte, in der Zellmembran vorhandene Antigene, die im Chromosom lokalisiert und nachgewiesen werden können und Beziehungen zu bestimmten Krankheiten haben, z.B. das HLA-B-27. Es kommt bis zu 96% bei dem Morbus Bechterew vor. Das bedeutet aber noch lange nicht, daß bei positivem Nachweis von HLA-B-27  ein Bechterew  besteht, bzw. irgendwann entstehen muß. Ebenso kann ein Morbus Bechterew sich auch bei fehlendem Nachweis dieser Lymphocytenantigene  (HLA-B-27) entwickeln, nämlich zu 4%. Auch bei anderen rheumatischen Krankheiten kann dieser Faktor positiv sein.

Hochfrequenztherapie

Behandlungen mit hochfrequenten elektromagnetischen Wellen (Wechselströme), die Wärme erzeugen, z.B. Kurz- und Mikrowelle mit einer nur geringen Eindringtiefe durch die Haut.  

Hodgkin-Krankheit

Lymphogranulomatose.

Hoffa, H. Fettkörper:

Das zwischen Schienbeinkopf und Kniescheibenband gelegene Fettpolster. Wiederholte Verletzungen können zu Verhärtungen, Fibrose führen, der Hoffa-Krankheit.  

Hoffnung für Krebspatienten

Die gezielte Einwirkung von Magnet, Magnetismus erlaubt eine zielgenaue Chemotherapie: Das Chemotherapeutikum wird an Magnetit-teilchen gekoppelt und zwar an winzigen Teilchen im Nanometerbereich (siehe Nano, Nanotechnologie), die stabil in Flüssigkeit gehalten werden. Wenn diese Suspension dann in die Gefäße eingebracht werden, welche den Tumor versorgen, dann können die Partikelchen mit einem Magneten von außen im Tumor konzentriert werden. So kann das Zytostatikum um das 200-fache  im Tumor erhöht werden gegenüber der bisherigen klassischen Chemotherapie, Universität Erlangen-Nürnberg, nachzulesen: http://www.g-o.de/wissen-aktuell-6060-2007-02-09.html Volltext auch hier zu erhalten, bitte melden.

Hohlfuß

Fußfehlform mit hohem inneren Längsgwölbe, überhöhter Rist. Dadurch kann der Großzehenballen weit vorspringen und zu Fehlstellungen der Zehen führen, sogenannter Krallen-Hohl-Fuß.  

Hohlkreuz

Hohlkreuz Vertiefung der unteren Wirbelsäule. Biegung der Lendenwirbelsäule bauchwärts. Siehe auch Fehlhaltung, Fehlform, hohlrunder Rücken!