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A
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Acetabulum, Azetabulum

die Hüftgelenkspfanne

Achillessehne, Tendo Achillis,

die empfindliche Stelle des Fußes. Nach der griechischen Sage war Achill der tapferste griechische Held vor Troja. Die Meeresgöttin Thetis war seine Mutter und machte ihn durch ein Bad im Styx unverwundbar, mit Ausnahme der Ferse, an der sie ihn festhielt. Achill erschlug Hektor und fiel selbst durch Paris, dessen Pfeil, von Apoll gelenkt, seine Ferse durchbohrte. Seitdem ist die „Achillesferse“ der wunde Punkt eines Menschen, an dem er – im übertragenem Sinn - verletzbar ist.

Achillessehnenreflex, ASR

Beugung (Plantarflexion) des Fußes durch Verkürzung der Wadenmuskulatur nach Beklopfen der  zuvor passiv angespannten Achillessehne. Der gesteigerte Reflex gilt als Pyramidenbahnzeichen.  Ist abgeschwächt bis aufgehoben bei Störung im Reflexbogen (bei Neuritis, Poliomyelitis).

Achillessehnenriß, ruptur

Riß der Achillessehne. Oft als Sportverletzung durch plötzliche Überbeanspruchung, häufig auch durch degenerativ vorgeschädigte Sehne, z.B. durch Cholesterineinlagerung. Bei gerissener Sehne ist es unmöglich, auf den Zehen zu stehen.

Achillodynie

chronische Erkrankung der Achillissehne, verursacht Schmerzen bei Belastung im Bereich der Ferse. Ursachen sind 1. die Überlastung, z.B. typisch bei Joggern, 2. falsches Schuhwerk oder beides, 3. Schleimbeutel-entzündungen nach verstärkter Belastung, 4. Stoffwechselstörungen: Cholesterinerhöhung als Ursache, oder auch als Folge nach Überbelastung werden Cholesterinkristalle und Plaques dort abgelagert. Der „Fersenschmerz“ kann auch andere Ursachen haben. Warum schmerzt meine Ferse?

Achillotendinitis

Entzündung der Achillessehne und ihrer Sehnenscheide z. B. durch chronische Überlastung, aber häufig als Hinweis auf eine Störung des Fettstoffwechsel (Cholesterin).Kann zur Achillodynie führen mit Gefahr des Achillessehnenrisses.   

Achsenorgan

damit ist die Wirbelsäule gemeint, einschließlich ihrer Gelenke, Bänder, Rückenmuskulatur u. ihrer Nerven; mit Schädelknochen auch als Achsenskelett bezeichnet

Acidum, (latein.) Säure.

z.B.: Ac. acetyl(o)salicylicum: Acetylsalicylsäure (ASS; z.B. als Aspirin®); Antipyretikum, Anti rheumatikum, Analgetikum; ein sog. Prostaglandinsynthesehemmer; Therapie z.B. als Thrombozytenaggregationshemmer bei KHK, der koranaren Herzkrankheit oder bei Apoplexie, dem Schlaganfall. In USA werden tonnenweise davon geschluckt. Und wer verträgt es nicht?

Acromion

die Schulterhöhe, der platte Ausläufer der Schulterblattgräte, das Dach des Schultergelenks ; Ursprung bzw. Ansatz von Muskeln.  

Adams Bogen

die innere untere Begrenzung des Schenkelhalses. Dieser Knochen ist besonders kräftig. Er trägt die Hauptlast und verhindert den Schenkelhalsbruch.